Natural History Museum London

Das Natural History Museum (NHM) in London ist ein absolutes Highlights der britischen Hauptstadt. Das Museum ist eines der größten naturhistorischen Museen der gesamten Welt. Mitten in London, im Stadtteil South Kensington, liegt das Museum. Es befindet sich in einem beeindruckenden Gebäude, welches im Jahr 1860 fertiggestellt wurde. Das Gebäude ist im romanisch-byzantinischen Stil gehalten und schon allein eine Reise wert.

Im Natural History Museum soll gezeigt werden, wie abhängig die Menschheit von den einzelnen Ressourcen der Erde ist. Deswegen stellt es auch gemeinsam mit dem Geologischen Museum der Stadt aus. Finanziert wird das Museum durch Spenden, deswegen müssen Besucher auch keinen Eintritt zahlen. Nur für bestimmte Sonderausstellungen wird eine kleine Gebühr verlangt, normalerweise ist der Eintritt aber kostenfrei.

 

Die Geschichte des naturhistorischen Museums

Die lange Geschichte begann am 18. April 1881, als es unter dem Namen „British Museum“ eröffnet wurde. Für die Basis der Ausstellungsstücke sorgte der britische Physiker Sir Hans Sloane der 1753 verstarb und der britischen Nation eine gewaltige Sammlung hinterließ. Im Laufe der Jahrzehnte vergrößerte sich das Museum stetig. Wegen Platzproblemen wurde das Gebäude ausgebaut und vergrößert. Für den letzten großen Umbau war der Architekt Alfred Waterhouse verantwortlich. 1988 wurde das Museum mit dem geologischen Museum verbunden und der heutige Aufbau war geschaffen. Außerdem ist das naturhistorische Museum seit Jahren der Arbeitsplatz von hunderten Wissenschaftlern. Auch heute wird noch geforscht, der Hauptaspekt wird dabei auf den Umweltschutz und den Erhalt der Artenvielfalt gelegt.

 

Bekannte Ausstellungsstücke und Highlights des NHM

Momentan gibt es rund 70 Millionen Objekte im Natural History Museum. Darunter sind zahlreiche beeindruckende Skelette und Fossilien. In den „Earth Galleries“ kann man verschiedene Naturereignisse erleben. Beispielsweise werden ein Vulkanausbruch und ein Erdbeben simuliert. Ein weiterer Höhepunkt ist der Roboter, der einem Tyrannosaurus Rex nachempfunden ist. Dieser Roboter soll sich lebensecht verhalten und reagiert auf Besucher. Aufgeteilt wird das Museum in vier verschiedene Themen. In den „Life Galleries“ werden Fossilien und Informationen zu Lebewesen ausgestellt. Außerdem gibt es noch die „Earth Galleries“, die sich auf unseren Planeten konzentrieren, den „Wildlife Garden“ und das „Darwin Centre“. Im „Wildlife Garden“ gibt es beispielsweise eine beliebte Ruhezone.